Wie man einen Joint bauen kann: Den perfekten Joint in 5 Schritten rollen – Unsere Anleitung

Ein gerollter Joint und CBD-Blüten

Die Kunst, perfekte Joints zu drehen, ermöglicht es dir, die Cannabis-Erfahrung voll auszukosten: Du musst diese Fähigkeit beherrschen, um Premium-Jibbits rauchen zu können. Eine langsame Verbrennung, dichter Rauch und leichte Züge sind Merkmale eines perfekten Joints, die du nachahmen solltest. Um einen Jibbit zu drehen, musst du einige grundlegende Prinzipien kennen, die dahinterstecken: Deshalb haben wir dir diesen speziellen kleinen Guide zusammengestellt. Hier findest du auch einige Tipps, wie du komplexere Tüten drehen kannst, sodass sowohl Neulinge als auch Fortgeschrittene mit neuen Techniken nach Hause gehen können. Wenn du lernen möchtest, wie man einen Cannabis-Joint dreht, folge dieser Schritt-für-Schritt Anleitung und du wirst im Handumdrehen ein Drehmeister.

Welches Material braucht man, um einen Joint zu drehen?

Bevor wir mit den Schritten und der Technik beginnen, hier eine kleine Liste der Utensilien, um deine Chancen auf ein erfolgreiches Drehen zu erhöhen.

1) Cannabis oder Harz

Um den perfekten Jay zu rollen, ist es entscheidend, die besten Cannabisblüten oder das beste Harz auszuwählen.

2) Papes: Drehpapiere zum Rollen

Ein Blättchen zum Rollen (oder Rollpapier, Papes, Paper: je nach Region!) ist notwendig, um die Mischung zu enthalten, die geraucht werden soll. Paper gibt es in zahlreichen Ausführungen. Sie unterscheiden sich in Dicke, Material, Länge, Breite und weiteren Aspekten. Für den Anfang empfehlen wir dünne Paper, wobei man immer recht gut mit den Long Papers OCB Slim und Gizeh Slim von der Tankstelle oder dem Kiosk bedient ist.

  • Verschiedene Größenoptionen: Paper unterscheiden sich in Länge und Breite: King Size (Slim), Queen Size (Slim), Endless-Rollen (rolls), Blöcke, Single Wides (ähnlich Zigarettenhülsen), Double Wides, One and a Half oder One and Three Quarters, etc.
    • Je nachdem wie lang und dick deine Tüte sein darf, sind unterschiedliche Paper besser für dich geeignet. Idealerweise probierst du dich einfach durch.
  • Material des Rollpapers: Paper sind in der Regel weiß (gebleicht) oder braun (natürlich). Materialien gibt es viele: Von Hanf zu Reis, Bambus, Flachs und natürliches Gummi arabicum. Jeder muss für sich selbst erfahren, welches Material einem am meisten zusagt.
  • Marken: OCB, RAW, Rizla, Smoking, Gizeh, etc.
  • Aromen: Es gibt zahlreiche Paper auf dem Markt, welche Aromen enthalten. Leider bemerkt man diese jedoch so gut wie gar nicht beim Rauchen, sondern fast ausschließlich beim Ablecken des Papes.

3) Der Filter

  • Tip (faltbare Pappe): Die typischen Pappblättchen, die in Paper-Packungen als Tips bzw. Filter angeboten werden. Diese werden erst gefaltet, dass ins Loch des Filters Pappe ragt, um Tabak und Cannabis daran zu hindern, in den Mund zu krümeln.
  • Aktivkohlefilter: Sieenthalten Aktivkohle, um möglichst viele Schadstoffe zu filtern, ohne den Geschmack und Genuss zu beeinträchtigen.
  • Hybrid: Bestehen aus einem Aktivkohlefilter, umgeben von Zigarettenfiltern. Dadurch werden noch mehr Schadstoffe gefiltert und insbesondere fällt der lästige Aktivkohlestaub komplett weg.

4) Materialien, die nicht zwingend erforderlich, aber nützlich sind

  1. Eine Rauchmischung, die dem Cannabis hinzugefügt werden kann
  2. Grinder (Mühle): zerkleinert deine Weed-Knollen auf die ideale Größe
  3. Drehunterlage: Sie fängt alles auf, was beim Drehen herunterfällt, sodass nichts verloren geht.

Einen Joint in 5 Schritten rollen

Das Rollen eines Joints erfordert Geduld und Übung. Der erste Dübel sieht selten perfekt aus, dafür verbessert man sich von Roll-up zu Roll-up. Du wirst sehr schnell merken, wie deine Finger ein Gespür für das Paper und seinen Inhalt bekommen. Mach dir also keinen Stress und genieß die Reise! Du wirst die ersten “graufenhaften” Tüten noch vermissen!

1. Schritt: Das Cannabis oder Harz zerbröseln

Wenn du Haze-Blüten verwendest, kannst du sie von Hand zerbröseln, aber es wird empfohlen, deine größeren Buds mit einem Grinder zu zerkleinern. Dies erleichtert nicht nur den Prozess, sondern sorgt auch für eine gleichmäßigere Konsistenz, die für das perfekte Rollen entscheidend ist. Auch der Rauchgenuss wird durch eine gleichmäßige Granulierung bestens unterstützt.

Für das Zerkleinern von Hasch gibt es im Großen und Ganzen zwei Ansätze. Zum einen gibt es Menschen, die das Hasch gerne wie Cannabis zerbröseln. Das kann, je nach Härte des Haschs, eine schwierige Aufgabe werden. Hierfür bietet sich auch ein Grinder an, wobei wir günstige Plastik-Grinder für Hasch empfehlen, da man diese nach so einigen Anwendungen einfach austauschen kann. Normale Metall-Grinder können durch Hasch verkleben.

Wenn man das Hasch nicht mühsam zerkleinern möchte, kann man die gewünschte Menge auf einem Zahnstocher oder dergleichen aufspießen. Wenn man nun kurz ein Feuer unter das Hasch hält und es etwa eine Sekunde lang lichterloh brennen lässt, ist es in der Regel weich genug, um direkt mit dem Tabak oder der sonstigen Rauchermischung vermischt zu werden. Hierdurch verteilt sich das Hasch schön gleichmäßig. Allerdings verbrennen auch wenige Wirkstoffe in diesem Prozess.

Pro-Tipp: Rauch keine Stängel: Diese können Löcher in den Joint bohren und somit den Rollvorgang erschweren. Zudem können die Löcher den Luftdurchzug ruinieren, sodass du den Joint neu bauen musst. Zu guter Letzt sind Stängel ein absolut unnötiges Gesundheitsrisiko, da sie kaum Wirkstoffe enthalten und dennoch verbrannt sowie inhaliert werden.

Wie viele Gramm Cannabis kommen in einen Joint?

Zur Frage, wie viel Gramm in einen Joint gehört, gibt es einige Antworten. Wir empfehlen Anfängern um die 0,5 Gramm, während es bei Hartgesottenen sogar mehr als ein Gramm sein können, wenn eine pure und fette Tüte gezündet wird.

Was kann man als Rauchmischung für einen Joint verwenden?

Du kannst natürlich frei entscheiden, wie deine Rauchmischung aussehen kann. Im Großen und Ganzen hast du folgende Optionen:

  • Drehtabak oder Zigaretten-Tabak
  • Eine Mischung aus Blumen und Kräutern
  • CBD-Trim (Hanfblätter)
  • Nichts (purer Joint bzw. manchmal Blunt genannt)

2. Schritt: Einen Filter vorbereiten

Der Filter ist das Herzstück eines Joints. Wenn du einen guten Jibbit genießen willst, dann ziehst du ausgiebig am Filter. Zudem kann der Filter unterschiedlich stark filtern und somit das Raucherlebnis beeinflussen. Wir zeigen dir deine Möglichkeiten:

Tip (Kartonfilter)

Ein Kartonfilter wird in der Regel als Tip bezeichnet. Wenn du in der Tankstelle oder dem Kiosk deine Paper kaufst, kannst du diese auch mit Tips erwerben. Das sind kleine rechteckige Schnipsel bzw. Stücke aus Karton, die zu einem kleinen Zylinder gerollt und an das Ende eines Blättchens gelegt werden. Er erleichtert das Halten deines Joints, verhindert das Herausfallen von Cannabis am Ende des Joints und hält die Asche davon ab, in deinen Mund zu gelangen. Die Filterleistung (von Schadstoffen) dieses Tips ist gleich null, er soll eigentlich nur verhindern, dass Cannabis und Tabak in deinen Mund gelangen.

Marocco-Filter (Spion)

Ein Marocco, auch bekannt als Spion, ist ein kleiner Zylinder aus Tabak, der aus einer Zigarette herausgerissen wird. Er wird dann an der Basis eines Joints platziert, um als Filter zu dienen. Diese Technik wird oft von Rauchern von Harz/Haschisch verwendet.

Aktivkohlefilter

Aktivkohlefilter sind ein weitverbreitetes Design, das zur Reinigung von Luft oder Wasser von giftigen Produkten wie dem Filter eines Staubsaugers verwendet wird. Da sie reich an Kohlenstoff sind, halten und fangen die Filter Gase oder Flüssigkeiten leicht auf. Bei Joint-Rauch fangen Aktivkohlefilter eine große Menge an krebserregenden und giftigen Molekülen auf, die sonst in deine Lunge gelangen würden.

Hybrid-Filter

Immer beliebter werden Hybrid-Filter, welche den Zellstoff von Zigaretten-Filtern mit Aktivkohlefiltern verbinden. Hierdurch werden noch weniger Schadstoffe aufgenommen und der Aktivkohlestaub entfällt fast vollständig. Dafür haben diese Filter nicht den besten Geschmack und Luftdurchzug.

Einen Joint ohne Filter drehen

Um den perfekten Joint ohne Filter zu drehen, musst du einfach weiter das Blättchen zwischen deinen Fingern drehen und den Klebestreifen von dem anzündenden Ende her über die gesamte Länge des Joints falten. Du wirst einen Joint mit einem kleinen Trichter zum Inhalieren haben. Empfehlenswert ist ein Jibbit ohne Filter jedoch nicht.

3. Schritt: Das Blättchen füllen und den Joint richtig drehen

Halte ein Drehpapier so, dass der Klebestreifen nach unten zeigt und die Falte des Blättchens vor dir liegt. Diese Seite des Papers, die den Klebestreifen enthält, soll also weiter weg von dir liegen, als die Seite ohne Klebestreifen. Falte das Papier entgegengesetzt und drehe es zwischen deinen Fingern, damit es die gewünschte Form behält. Das Rollen eines Joints ist eine Kunstform, die Übung und Geschick erfordert.

Pro-Tipps um den perfekten joint zu bauen

  1. Dicke Paper: Zum Anfang empfehlen wir breites Papier. Bis du einen dicken Jibbit richtig rollen kannst, dauert es. Das Rollen von Tüten ist eine Kunst für sich. Für Neulinge: Halte dich von dünnen, schmalen und kurzen Papers fern.
  2. Nicht zu dicht drehen: Versuche, den Joint locker zu drehen, sodass der Inahtl nicht zu dicht wird. Ein zu dichter Inhalt erschwert das Kiffen ungemein.
  3. Vorsichtig schlecken: Der Klebestreifen braucht nicht viel, um die gewünschte Klebekraft zu entfalten. Zu viel würde das Papier nass machen und deinen Joint ruinieren. Gehe also nur kurz mit der Spitze deiner Zunge über den Klebestreifen, das reicht.

Anleitung, um einen Joint gerade zu rollen

Lege das Weed auf eine flache Oberfläche oder in deine Hand und verteile es so, dass am Ende des Joints mehr Weed ist als in der Nähe des Filters. Du kannst dich hier an der typischen Tüten-Form von Joints orientieren. Ziel ist es, einen kegelförmigen Joint zu rollen, aber „gerade” Joints sind auch einfach zu rollen und perfekt für Anfänger. Diese geraden Joints werden vom Filter zur Spitze hin nicht unbedingt dicker.

Fasse vorsichtig das mit Weed gefüllte Blättchen und rolle es langsam, indem du deine Finger von rechts nach links entlang des Blättchens bewegst, um die Mischung gleichmäßig zu verteilen. Achte darauf, dass der Filter am Ende deines Blättchens ist und dann kannst du losrollen. Deine Finger sollten dabei möglichst nahe am Filter bleiben. Die meisten Menschen verwenden die Daumen und Zeigefinger für das Drehen, während die restlichen Finger quasi den Joint halten.

Indem du das Blättchen hin und her rollst, wird der Rand des Blättchens hinter den Filter gelangen. Dies ist der komplexeste Teil des Vorgangs, aber du bist fast am Ziel. Wenn der Joint die gewünschte Form hat, rollst du das Paper am Filter hinter den Filter ein, sodass sich der Joint schließt. Nun kannst du langsam aber sicher und mit etwas Übung das restliche Paper hinter die Cannabismischung einrollen, sodass der fertige Joint sichtbar wird. Bist du so weit, musst du den Klebestreifen nur mit der Zunge befeuchten und kleben.

Einen Joint auf holländische Art drehen

Um auf holländische Art zu drehen, sprich nur eine Papierlage zu haben, musst du das Papier umgekehrt nehmen, mit dem Klebestreifen nach dir und nach unten gerichtet. Dann füge deine Mischung hinzu und drück sie fest.

Zum Rollen, das Papier unter das andere Ende legen und schließlich den Teil des Papiers, der über dem Klebestreifen liegt, ablecken, damit dieser klebt. Hier kommt der abschließende Teil, der für einige von euch am stressigsten sein könnte: Du musst den überschüssigen Teil des Papiers verbrennen (oder abschneiden, wenn du Angst hast, ein Loch zu machen), und du erhältst einen großartigen Joint!

4. Schritt: Stopfen und Schließen

Du musst jetzt deinen Joint stopfen, um eine gleichmäßige Verbrennung zu gewährleisten. Dazu nimmst du einfach einen Gegenstand, der in das offene Ende deines Joints passt (ein Stift wird ausreichen), und drückst vorsichtig auf das Cannabis am offenen Ende. Zögere nicht, das herausgefallene Überschussmaterial wieder einzufüllen (oder du kannst es für das nächste Mal aufbewahren). Halte den Joint vertikal und tippe vorsichtig mit dem gefilterten Ende auf eine flache Oberfläche, um deinen Joint zu stopfen und den Filter perfekt einzusetzen.

Schließe dann das offene Ende, indem du es faltest oder verdrehst, ähnlich wie bei einem Kerzendocht.

Du vermeidest möglichen Cannabisverlust und beugst einem Unfall vor, wenn du deinen Joint aufbewahren möchtest und nicht vorhattest, ihn sofort zu rauchen.

Pro-Tipp: Benutze einen Gegenstand zum Stopfen, der möglichst perfekt in den Joint oben reinpasst. Dadurch erreichst du, dass die Spitze deines Dübles schön flach ist.

5. Schritt: Anzünden und Genießen

Nun bist du bereit, deinen Joint zu genießen – es steht nichts mehr zwischen ihm und dir. Du musst ihn nur anzünden und dann deinen Joint auf einmal oder in mehreren Etappen rauchen. Beachte, dass ein Joint oft besser und geschmackvoller ist, kurz nachdem er gedreht wurde, und nicht erst mehrere Stunden (oder Tage) später wieder angezündet wird.

Falls du dich noch fragst „Wie sieht ein Joint aus?”, haben wir die Antwort. Dein Joint kann entweder die klassische Tüten-Form haben und zur Spitze hin immer dicker werden oder gerade erscheinen, ähnlich einem Stift.

Mit einer Joint-Drehmaschine rollen

Joint-Drehmaschinen machen das manuelle Rollen überflüssig. Um einen Joint mit einer Drehmaschine zu rollen, musst du zunächst deine Cannabisknolle zerbröseln und einen Filtertip vorbereiten. Das verläuft komplett analog zu den Schritten 1 und 2 oben.

Lege nun deine Joint-Drehmaschine flach auf ein Blatt Papier (um Krümel aufzufangen, falls welche während des Vorgangs herunterfallen). Öffne die Rollen der Drehmaschine, platziere deinen Filter an einem Ende und fülle die Drehmaschine mit deinen zerbröselten Blüten bis zum anderen Ende. Beginne mit einer Menge zwischen 0,5 und 1 g Blüten bzw. Inhalt, damit der Joint nicht zu fest wird.

Zum Schluss, nimm dein Rolling Paper, führe es zwischen die beiden Rollen und drehe den ersten Roller langsam, damit das Papier in die Drehmaschine gezogen wird. Fahre fort, bis der klebrige Teil des Papiers herausragt. Dann kannst du den Klebestreifen anfeuchten und den Roller ein letztes Mal drehen. Nun kannst du die Drehmaschine öffnen und deinen perfekt gerollten Joint genießen.

Anleitung zum Drehen von Joints für Fortgeschrittene

Wie kann ich einen L-Joint mit zwei kurzen Papers bauen?

Ein L-Joint besteht quasi aus eineinhalb Papern. In der Regel verwendet man auch statt Long Papern die typischen Paper für selbstgedrehte Zigaretten, da diese kürzer sind. Folge einfach diesen Schritten:

  1. Lege zwei Blättchen in einer L-Form nebeneinander auf den Tisch. Leg also das eine horizontal und das andere vertikal ab.
    1. 1 Tipp für Anfänger: Schneide ein kleines Stück Papier vom horizontalen Paper ab. Dann sieht es eher wie die Ziffer 1 aus, lässt sich aber leichter drehen.
  2. Leg das Gras in die Paper, direkt unter den Klebestreifen. Am unteren Rand solltest du etwas mehr Paper lassen, damit du am Ende auch zurollen kannst.
  3. Platziere deinen Filter am Mundende.
  4. Nun kannst du, geduldig und behutsam, wie einen klassischen Joint rollen, die Klebefläche ablecken und den Joint zudrehen. Am Ende noch stopfen und der L-Joint ist angerichtet.

Wie baut man einen Cone Joint?

Manchmal reicht ein klassischer Joint einfach nicht aus. Du brauchst etwas Größeres und Effektiveres, wie einen großen Kegel bzw. eine Cone. Keine Sorge, das Drehen ist sehr ähnlich wie bei einem klassischen Joint. Es gibt jedoch einige Unterschiede in der Technik, die aus einem „normalen” Joint einen Cone Joint machen.

Zuerst musst du beim Befüllen deines Joints auf die Anordnung des Weeds in deinem Blättchen achten. Um diese Kegelform zu erreichen, musst du mehr Cannabis im Joint platzieren. Es soll dick am oberen Ende und dünner zum Filter hin werden.

Vom Ende des Joints bis zum Filter. Beginne damit, dein Blättchen auf eine flache Oberfläche zu legen und verteile dein Weed (Cannabis), indem du einen großen Teil am Ende des Joints platzierst und die Menge reduzierst, je näher du zum Filter kommst.

Um fertigzustellen, musst du deinen Joint rollen, um ihm diese kegelförmige Erscheinung zu geben. Rolle deinen Joint beginnend am Filter und bewege deinen Finger langsam nach oben, achte darauf, das Blättchen festzuhalten. Wenn du die ikonische Kegelform möchtest, sollte das Blättchen diagonal gerollt werden.

Damit du richtig fette Cones drehen kannst, gibt es besondere Paper und Filter eigens für diesen Zweck. Während herkömmliche Filter wie ein gleichmäßiger Zylinder sind, bei dem beide Enden die gleiche Dicke aufweisen, sind Cone Filter bereits in einem Ende spitz und im anderen sehr breit, um die ideale Grundlage für eine fette Cone zu bieten.

Anleitung: Wie rollt man einen Tulpen-Joint?

Um einen Joint in Tulpenform zu rollen, musst du diese unten aufgeführten Schritte genau befolgen, da es eine etwas komplexere Art des Rollens ist.

  1. Bevor du mit dem Tulpen-Kleben beginnst, brauchst du einen gut gepackten klassischen Joint. Er muss fähig sein, als Stütze für die Tulpe zu dienen und somit ziemlich stabil sein. Fülle diesen Joint bis zum Ende, aber verschließe ihn nicht.
  2. Danach erstellst du mit einem Blättchen eine Papier-Schnur. Dazu einfach das Blatt (in seiner Länge) an beiden Seiten nehmen und es zu einer Helix formen.
  3. Für die Tulpe selbst benötigst du ein Zusammenkleben von 3 Blättchen. Lege sie horizontal vor dich mit dem klebrigen Teil nach oben. Beginne mit dem niedersten Blatt, indem du den klebrigen Rand ableckst und das 2. Blatt daraufsetzt. Wiederhole diesen Schritt mit dem letzten Blatt.
  4. Wenn du allen Anweisungen folgst, solltest du nun eine stabile Grundlage für deine Tulpe haben.
  5. Nimm jetzt ein Blättchen zum Rollen. Lege es vor dich hin, die klebrige Seite nach oben. Greif die untere rechte Ecke und lege sie auf die obere linke Ecke, um eine Kegelform zu machen. Danach lecke den Klebstreifen, um den Kegel zu verschließen.
  6. Überprüfe die Festigkeit deiner Klebung und fülle dann mit Gras, Harz oder anderem. Fülle den Kegel, bis er voll ist.
  7. Ist der Kegel voll, nimm ihn mit der offenen Seite nach oben. Platziere dann den normalen Joint am Anfang und lege ihn in die Mitte des Kegels. Schließe deinen Kegel, indem du das übrig gebliebene Papier der Tulpe um das obere Ende des klassischen Joints wickelst.
  8. Nimm anschließend den Faden aus Blatt, den du gemacht hast, um die Tulpe und deinen Joint zu sichern. Du kannst eine zusätzliche Schnur hinzufügen, falls deine Tulpe an Stabilität mangelt.

Wie dreht man einen Kreuz-Joint?

Ein Kreuz-Joint ist gar nicht so kompliziert, wie du vielleicht denkst. Es geht alles um die Technik: Sobald du diese beherrschst, kannst du diesen Joint immer dann drehen, wenn du es möchtest.

Es gibt mehrere Methoden, um einen Kreuz-Joint zu drehen, aber wir werden dir hier die einfachste vorstellen.

  1. Drehe 2 klassische Joints, einen breiten Kegel und einen klassischen, ziemlich dünnen Joint. Der ziemlich dünne Joint sollte zudem keinen Filter haben, sondern nur aus Paper und Cannabismischung bestehen.
  2. Verwende die Spitze eines Messers oder einen Zahnstocher, um ein Loch in die Mitte des größeren Joints zu bohren. Das Loch soll groß genug sein, um den dünnen Joint hindurchzulassen. Mit dem Zahnstocher bzw. Messer kannst du das Loch bei Bedarf erweitern.
  3. Zum Schluss schiebe deinen klassischen Joint in den großen, um dein Kreuz zu formen. Sobald die Kreuzform erreicht ist, musst du nur noch die Form fixieren und die Löcher an der Verbindungsstelle der beiden Joints mit Klebestreifen versiegeln.
  4. Zur Zündung brennst du alle drei oberen Enden des Kreuz-Joints gleichzeitig an.

Wie baut man einen Joint ohne Blättchen ?

Jeder kennt es: Man muss entsetzt feststellen, dass man keine Blättchen mehr hat. Damit du das nächste Mal Bescheid weißt, welche Alternativen du hast, stellen wir diese hier vor.

Wenn du trotzdem Lust auf einen Joint hast und dein Cannabis nicht anderweitig genießen willst, dann empfehlen wir folgende Alternativen zu Drehpapers:

  • Kaugummipapier
  • Schuhkartonpapier
  • Maisblätter
  • Bibelpapier

Bedenke, dass diese gesundheitsbedenklich sind und überhaupt nicht zum Rauchen gedacht. Wir wollen sie dir nur als Alternative vorstellen, bevor du noch schlechtere Materialien verwendest.

Natürlich kannst du sonst auch Cannabis ganz ohne Blättchen konsumieren, etwa indem du Bongs und Pfeifen oder ähnliches Raucherzubehör verwendest.

Keine Lust, selbst einen Joint zu rollen?

Es gibt viele Alternativen, wenn du keinen Joint drehen möchtest oder kannst. Hier stellen wir einige davon vor. Für zusätzliche Bequemlichkeit kannst du vorgedrehte CBD-Joints zu deinem Warenkorb hinzufügen.

Vorgedrehte Joints

Du kannst vorgedrehte CBD-Joints kaufen, die perfekt gerollt sind, für ein ideales Erlebnis! Du findest sie im CBD Shop Deutschland von uWeed. Das erspart dir das ganze Drumherum des Selbst-Drehens und du genießt eine perfekte Dosierung.

Vaping

Es ist schwer, sie in den letzten Jahren zu übersehen: Vaporizer sind eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Joints. Du kannst wählen, was du rauchen möchtest: ein Stück Harz, Patronen oder günstigere CBD-E-Liquids.

Dab

Diese Methode wird Personen empfohlen, die bereits Erfahrung mit dem Rollen haben und sich mit Cannabis auskennen. Zum Dabben benötigst du ähnliches Equipment wie für eine Wasserpfeife. Es ist eine nicht allzu komplexe Methode, aber du musst die Technik beherrschen.

Henrik Aulbach